Montag, 21. April 2014

mi casa es tu casa

Am 19. April zogen wir von unserer temporären Wohnung im Stadtteil Coco del Mar in unser neues Zuhause, dem Yacht Club Tower in der Straße Avenida Balboa im Stadtteil Bella Vista.
 

Sonntag, 20. April 2014

Panamas Botanischer Garten


Etwa 10 Km nach den Miraflores Schleusen befindet sich der Summit Botanical Garden & Zoo der Teil des Soberania National Parks ist.
Der botanische Garten wurde 1923 von den in der Kanalzone ansässigen Amerikanern gegründet und diente zuerst als wissenschaftliches Gebiet um die tropische Flora Panamas zu erforschen. Der Zoo mit heimischen Tierarten kam später hinzu um amerikanischen GI’s die im tropischen Regenwald eingesetzt wurden die dort heimischen Tiere zu lehren. 1985 übernahm Panama Stadt die Verantwortung für den Park. Leider wurden seither die Gelder immer weniger und manche Gehege vermittelten uns auch diesen Eindruck. Entlang des Weges sind über 140 verschiedene Pflanzen und Bäume zu bestaunen die alle mit Täfelchen versehen sind.

ein Tukan, noch schöner wie auf der Haribo Verpackung
 
riesen Bamboo

Mona schaut Monos (Mono = Affe)

Cashewnuss Baum, wusstet ihr dass per Blüte nur eine Nuss wächst?
 
Beeindruckend ist die Harpyie, der Greifvogel ist auch Panamas Nationaltier

Kanonenkugelbaum Blume
 

Freitag, 18. April 2014

Panamakanal - Weltwunder und Goldesel


Auf der Aussichtsplattform der Miraflores Schleusen standen bereist hunderte Besucher auf der Terrasse um die Frachter bei der Durchfahrt zu beobachten. Es ist gigantisch wie groß die Schiffe aus nächster Nähe sind und in Millimeterarbeit durch den Schleusenabschnitt fahren. Um die Stabilität eines Schiffes in der Schleusenkammer während des Hebens und Senkens zu gewährleisten werden die Schiffe an Diesellokomotiven mit Stahlseilen angebunden, die Lokomotiven wiegen je 47 Tonnen.
 
Wie klein doch so eine 47 Tonnen Lok neben einem
riesigen Frachtschiff ist
Je nach Größe des Schiffes werden an der Vorderseite zwei oder vier und an der Rückseite immer zwei Lokomotiven eingesetzt. Die Loks werden auch als Zugmaschinen eingesetzte um die Schiffe in und aus der Schleusenkammer helfen zu ziehen. 
Kleine Schiffe werden von Kanalarbeitern per Hand mit Seilen stabilisiert.
Während der Durchfahrt muss immer ein Kanalloste an Bord des Schiffes sein der für die Navigation durch die Schleusen verantwortlich ist. Die Ausbildung und praktisches Training eines solchen Lotsen dauert 8 Jahre. Sobald das Schiff komplett in die Schleuse eingefahren ist fließt Liter für Liter das Wasser von einem Bereich der Schleuse in den nächsten- so lange bis der Wasserspiegel ausgeglichen ist und das Schiff passieren kann. Zwei Schleusen liegen parallel nebeneinander, sodass quasi Dauerbetrieb herrscht. Kaum ist der eine Frachter heraus aus der Schleuse, ist ein nächster schon wieder drin. 24 Stunden am Tag, an allen sieben Tagen in der Woche.


Bild gemacht mit Caio's Panoramakamera
Das Geld für die Durchfahrt muss mindestens 24 Stunden vor der Durchfahrt auf dem Konto der Panamakanalgesellschaft eingegangen sein, Kredit wird nicht gewährt. Gegen eine zusätzliche Gebühr kann eine Durchfahrtszeit reserviert werden was die Wartezeit erheblich verkürzt, diese Möglichkeit wird meistens von Kreuzfahrtschiffen benutzt die einen Zeitplan einhalten müssen. Im Kanal herrscht Einbahnverkehr der alle 12 Stunden wechselt.
Ein Kommentator erzählt auf der Terrasse alle möglichen Infos über die Schiffe die gerade passieren.
Wir haben für 2 Stunden so gebannt den Schiffen zugeschaut das wir keine Zeit mehr hatten uns die Ausstellung anzuschauen, das Besucherzentrum ist nämlich nur bis 17 Uhr geöffnet. Wir werden auf jeden Fall zurück kommen.

Hier die Interessantesten Fakten:
-          Bauzeit 1881 bis 1914
-          Eingesetzte Arbeitskräfte um den Kanal zu  bauen circa 75.000
-           Tote durch Krankheit oder Unfälle circa 25.000 Menschen
-          der Kanal ist 81,6 km lang
-          maximale zugelassene Abmessung eines Schiffes: Länge 294,13 Meter. Breite 32,31 Meter. Tiefgang nicht mehr als 12 Meter
-          Schiffe pro Tag:  Durchschnittlich 38
-          Durchfahrtzeit: 8-10 Stunden plus eine durchschnittliche Wartezeit von etwa 12 Stunden vor der Durchfahrt
-          Einsparung im Transportweg: Von der US Ostküste nach Japan ca. 4800 km, von Ecuador bis Europa ca. 8000 km
-          Das längste Schiff das den Kanal durchquerte war 299 Meter lang
-          Das breiteste Schiff 33 Meter
-          Das schwerste Cargo Schiff war 66,349 Tonnen schwer
-          Durchschnittsgebühr: 34.000 US-Dollar per Schiff
-          Die niedrigste Gebühr: 36 Cent bezahlt von Richard Halliburton der 1928 den Kanal durchschwamm
-          Die höchste Gebühr: 317.142 US-Dollar vom Containerschiff "MSC Fabienne" am 16. Mai 2008  
-          Die beladene Panamakanal-Nettotonne wird zurzeit mit 2,21 US-Dollar berechnet und die ungeladene mit 1,76 US-Dollar.
 
Ein kleineres Segelboot und ein grosser Benzin Tanker werden
gleichzeitig durchgeschleust, der Wasserstand ist noch normal
 
hier senkt sich der Wasserstand
 
das Segelboot faehrt durch die Schleuse, die Stabilitaet per Seil von
Kanalarbeitern gesichert wie man hier auf dem Bild sehen kann
 
und hier kommt es auf der anderen Seite wieder raus
 
Cargo Schiff wenn der Wasserspiegel ganz abgesenkt ist

Donnerstag, 17. April 2014

Calzada Amador

Ich habe mich unter das Autofahrende Volk getraut, wir haben für eine Woche einen Mietwagen. Der Stadtverkehr ist zur Hauptverkehrszeit „loco“, dreispurige Straßen werden fünfspurig und solche Sachen aber was soll man auch machen außer Nerven behalten und hupen. Dazu kommt  noch das man hier genau wie in Deutschland auf der rechten Straßenseite fährt, das fällt mir noch schwer.
 
Wir sind zum Calzada Amador gefahren, der künstlich angelegte Damm verbindet die kleinen Inseln Naos, Culebra, Perico und Flamenco. Der Damm schützt die Bahia de Panama (Panama Bucht) und den Einfahrbereich der Kanalzone. Wir haben in einem der Restaurants zu Mittag gegessen, meine Lasagne war ein Berg Analogkäse mit drei dazwischen geklemmten Teigplatten und Caio’s Pizza war al’olio. Am schönsten war das  wir ein Faultier gesehen haben, es saß gut getarnt und schlafend in einem der Bäume.  
 
Causeway mit Blick auf die Brücke Puente de las Americas
 
Süßes Faultier
 
Vom Causeway hat man eine gute Aussicht auf Panama's Skyline


Samstag, 12. April 2014

Panama Viejo

Panama Viejo ist das ursprüngliche Panama Stadt von dem allerdings nicht mehr allzu viel übrig geblieben ist nachdem der Schurke namens Captain Henry Morgan mit seiner Piraterie sie 1671 erst ausgeraubt und dann niedergebrannt hat.
Zurück in der Zeit war Panama die wichtigste Hafenstadt in der die von den Spaniern geraubten Inka Schätze und andere Reichtümer wie Handelswaren, Gold und Silber zwischengelagert waren bevor sie weiter nach Spanien verschifft wurden.
Heute kann man nur noch die Ruinen besichtigen die zum Weltkulturerbe erklärt wurden.


Die "neue Altstadt" die heute noch gut erhalten ist wird Casco Viejo order auch Casco Antiguo genannt. Nachdem Panama Viejo abgebrannt war hat man beschlossen die neue Stadt 10 km weiter auf einer vorgelagerten Halbinsel zu errichten um sich besser vor Piratenangriffen zu schützen.

Wie ihr auf meinen Fotos sehen könnt ist gerade alles ganz vertrocknet und Panama wartet dringend auf den Beginn der Regenzeit. Da die Wasserreserven knapp sind müssen Firmen und öffentliche Gebäude Nachmittags von 14 Uhr bis 17 Uhr die Klimaanlagen abstellen.


Ruinen der Dominikanerinnen Kirche
Ruinen des Krankenhaus

Ruine des Turms der Kathedrale Nuestra Senora de la Asuncion


Freitag, 4. April 2014

Hallo Panama!

Jetzt sind wir da und ein neues Abenteuer beginnt! Ich kann schon mal vorweg nehmen das es in der Ciudad de Panama nicht nach Bananen riecht wie es so malerisch im Janosch Buch steht. Es muss eine der schönen Inseln auf der karibischen Seite Panamas gewesen sein was der kleine Tiger und der kleine Bär mit dem Paradies in Verbindung brachten denn Panama Stadt ist anders und es gibt viel zu entdecken.
In unserem Blogg werden wir euch
 über unseren neue Wahlheimat Panama auf dem Laufenden halten.
 
 

Donnerstag, 3. April 2014

Auf Wiedersehen Neuseeland

Abflug am 03. April 2014, 23:55 Uhr in Auckland

insgesamt hatten wir 118 KG Gepaeck :)

Am Morgen kam Graeme von Barfoot und Thompson vorbei und wir haben offiziell die Wohnung übergeben. Netterweise durften wir aber noch den ganzen Tag dort bleiben und den Schlüssel einfach hinterlassen.
unsere super coolen
Minion Kofferanhenger
Obwohl wir in der vergangenen Woche sorgfältig unsere Kisten gepackt hatten kamen die letzten Tage immer wieder Sachen zum Vorschein für die nun leider kein Platz mehr im Gepäck war. Und ich sag euch ich habe gequetscht was das Zeugs hält, aus 100% Kapazität habe ich locker 118% gemacht. Reisverschlüsse zu schließen war ohne Witz eine schweißtreibende Herausforderung!
Gegen acht Uhr abends sind wir mit unserem Lieben Verabschiedungskomitee an den Flughafen gefahren. Caio hatte sein Transit Visa für Amerika bereits in der Tasche doch ich hatte nicht daran gedacht ein ESTA Visa für mich zu beantragen. Zum Glück war’s aber keine große Sache und Air New Zealand hat gegen eine kleine Gebühr das Visum kurzerhand für mich online beantragt und binnen 20 Minuten war das Problem gelöst.
Das wäre ja auch was gewesen wenn wir jetzt nicht hätten ausfliegen können.

 
6 Stunden Hawaii
Nachdem wir uns von unseren Liebsten verabschiedet haben kullerten mir schon ein paar Tränen über die Backen schließlich ist Neuseeland in den letzten vier Jahren zu unserem zuhause weg von zuhause geworden.

In Auckland sind wir dann noch fast zwei Stunden auf dem Rollfeld gestanden, das war echt bissel ätzend weil wir so müde waren und kaum eine Info durchkam wann es denn losginge.  Letztendlich waren wir um 1:50 Uhr am frühen Morgen in Richtung Hawaii gestartet, zwei Stunden später als planmäßig.

Das Flugzeug konnte eine halbe Stunde Verspätung gut machen und so blieben uns gut über eine Stunde Zeit den Anschlussflug nach Los Angeles zu bekommen wäre Caio nicht gelyncht worden. Also gut, Anschlussflug verpasst und somit auch Anschlussflug von Los Angeles nach Panama. 
Da Caio mit seinem Transitvisum nicht den Flughafen verlassen durfte hatten wir Glück am späten Abend noch einen Flug nach Houston zu bekommen und von dort nach Panama sonst hätte ich auch nichts dagegen gehabt eine Nacht in Honolulu zu Urlauben :
)
In Houston war dann schon Boarding von unserem Anschlussflug als wir noch auf dem Rollfeld standen und deshalb mussten wir noch einen ganz schönen Sprint hinlegen um rechtzeitig ans Gate zu kommen.


BIENVENIDO
 
Wir sind um 12:27 Uhr Ortszeit am 04. April 2014 nach einer 28 stündigen Reise in unserer neuen Heimat Panama angekommen.